Theater am Torbogen
Hinter dem Adler 2
72108 Rottenburg
Telefon: 07472 / 25371
email: info@theater-am-torbogen.de
Letzte Aktualisierung am 9. Februar 2017
Unsere nächsten Vorstellungen:



Sonntag, 12. Februar 2017, 17:00 Uhr
„Herr Rashu hört nicht auf zu nähen“
-> Halle der Bästenhardtschule, Mössingen

Es ist die Geschichte einer syrischen Familie, die in den ersten Kriegswirren Damaskus verlässt und die Fahrt über das Mittelmeer nach Europa wagt.
Das Stück ist die Aufbereitung von Dokumentationen über Krieg, Flucht und Ankunft in Europa. Es ist eine Gemeinschaftsarbeit syrischer und deutscher Laiendarsteller und – darstellerinnen und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Literatursommer Baden-Württemberg 2016 gefördert. Im Stück wird sowohl arabisch als auch deutsch gesprochen. Ein Programmheft informiert ausführlich über die Hintergründe und die Entstehungsgeschichte des Stückes.
Es wirft auch einen Blick auf die Geschichte Damaskus´ und erklärt die derzeitige politische Situation in Syrien und wie es so weit kommen konnte.
Drei Musiker begleiten das Schauspiel.
Inszenierung und Regie: Heidi Heusch
Empfehlung: Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren
Dauer: 90 Min. und 20 Min. Pause
Eintritt: 14.00 €, ermäßigt: 9,00 €

Nach ihrer bewegenden Aufführung sprechen mich immer wieder Leute an und erzählen, wie sehr sie die Handlung des Stückes, das Schicksal der Familie im Stück, die Rolle der tatsächlich Geflüchteten bei der Entstehung des Stückes und die schauspielerische Leistung des gesamten Ensembles noch Tage später beschäftigt haben. Einige meinten auch, allein der Musiker wegen habe sich der Besuch gelohnt.
Frau Bernauer aus dem Kreis der Veranstalter in Metzingen, im Anschluß an die Aufführung, die 170 Menschen gesehen haben




Samstag, 11. März 2017, 16:00 Uhr
Sonntag, 12. März 2017, 16:00 Uhr
„Die Bärenhochzeit“

Im Märchenland, dort, wo die Tiere sprechen können, hält der Braunbär um die Hand der reizenden Eisbärin an. Zum Hochzeitsschmaus sind Tiere aus allen Teilen der Welt eingeladen:
der Pinguin aus dem ewigen Eis, der Löwe aus Afrika, das Känguruh aus Australien und die Miezekatze samt Mäuschen aus der Speisekammer von nebenan.
Gerade als der Bräutigam die riesengroße Hochzeitstorte anschneiden möchte, poltert ein schreckliches und wildes Ungetüm in den Saal hinein. Die Gäste erschrecken furchtbar. Es ist das Grüffelo, das ganz arg wütend ist, weil es nicht eingeladen wurde. Dafür rächt es sich jetzt und entführt die Braut. Nachdem der erste Schrecken verflogen ist, schmieden die Tiere einen Plan, um die schöne Eisbärin wieder zurück zu erobern. Mit einem Trick locken sie das Grüffelo aus seiner Höhle und befreien die Braut.
Zum ersten Mal stehen unsere Allerkleinsten auf der Bühne und zeigen, was sie gelernt haben: laut, deutlich und auswendig einen Vers aufzusagen, ihn mit passender Mimik und Gestik zu unterstreichen, gruppendynamisch zu agieren und mutig an der Bühnenrampe zu stehen. Sehr herzerfrischend!
Empfohlen für Kinder ab dem 2.Lebensjahr.
Dauer ca 40 Minuten; Eintritt 3.50 €
Vor und nach der Vorstellung laden wir in unserem Theatercafe zu Kaffee, Tee und Limonade und allerlei köstliche Kuchen ein.



Samstag, 25. März 2017, 20:00 Uhr
(bei zusätzlichem Bedarf auch Sonntag, 26.März, 17.00 Uhr)
„Fremd.Sein.Heimat“
oder
Wenn Vergangenheit und Zukunft Gegenwart werden

Das Stück von Franz Csiky lebt von dem authentischen Material, das ihm zugrunde liegt, und von der springlebendigen Dramaturgie, in der eine Szene Geburtsort der nächsten ist - ausgelöst durch Assoziationen, Dokumente, Gedankenblitze. Die Inszenierung von Rolf P.Parchwitz folgt den Erzähl-Fäden mit leichter Hand und Brecht'schem Bühnenwitz, und verknüpft sie durch ebenso einfache wie wirkungsvolle szenische Einfälle und musikalische Gelenke (David Jäger, Saxofon und Bassklarinette). Sehr rasch stellt sich die Balance her zwischen historischer Wahrheit (Vertreibung einer Familie aus dem Böhmerwald, erzählt anhand von Originalaufzeichnungen) und der Lage derer, die heute aus Not und Elend zu uns flüchten. Die Ignoranz der Stammtische tritt zudem in herrlich kontroversen, kabarettistischen Flashs auf, von den Protagonisten Michaela Stögbauer und Kurt Schützinger ebenso bravourös gespielt wie die eigentliche, düstere und kantige Geschichte des Stücks.
Gert Heidenreich, Schriftsteller

Als Angehöriger einer Nachkriegsgeneration wurde mir auch klar, wie wenig wir und vor allem die jüngere Generation heute noch von den damaligen deutschen Vertreibungsschiksalen wisse. (wollen). Das Thema ist ja auch gesamtgesellschaftlich verdrängt. Damit ist dann aber auch der Zugang zu den damaligen Erfahrungen und Erkenntnissen innerhalb der deutschen Gesellschaft tabuisiert.
Dittmar Lumpp, Geschäftsführer der Film- und Medien-Festival GmbH
EIntritt: 15.00 €, ermäßigt 8.00 €, Einlaß ab 19.00 Uhr
Karten im Vorverkauf:

(Theater am Torbogen)
Telefon: 0 74 72 · 2 53 71

(WTG Rottenburg)
Telefon: 0 74 72 · 91 62 36


Wegen der begrenzten Anzahl von Plätzen empfehlen wir eine Reservierung. Programmänderungen vorbehalten – beachten Sie bitte die Tagespresse.